donderdag 19 oktober 2017

Substitution of Rhodiola rosea with Other Rhodiola Species

 The ABC-AHP-NCNPR Botanical Adulterants Program announces the publication of a new Botanical Adulterants Bulletin (BAB) on Rhodiola rosea.

Maurice bij Rhodiola tijdens kruidenstage
The rhizome and roots of rhodiola have been used for a number of ailments in traditional herbal medicine, particularly in northern Europe. Modern scientific research on R. rosea began in the 1960s in Russia and established its use as an adaptogen.

Much of the rhodiola material in trade currently comes from China, where it was introduced through Western research. Rhodiola rosea was never part of the traditional Chinese medicine (TCM) system, and is not considered to be the primary or authentic species in China. Rather, it is one of several species of Rhodiola (of which R. crenulata seems to be the most abundant in commerce) collectively known as hong jing tian. As such, it may not be surprising that analyses of materials sold in China as “R. rosea” have been found to contain other Rhodiola species, especially R. crenulata and R. serrata.

The bulletin was co-authored by Ezra Bejar, PhD, John Cardellina II, PhD, and Roy Upton. A total of 19 experts with knowledge of the rhodiola supply chain or expertise in medicinal plants, analytical chemistry, and related scientific disciplines reviewed the document. The rhodiola bulletin includes information about the production and market importance of rhodiola, its main medicinal uses, a list of the known adulterants and substituted species, substitution frequency, and analytical methods to distinguish R. rosea from closely related species.

“This is one of the cases in which the commercial market was established on a particular species, in this case Rhodiola rosea, but numerous other closely related species were similarly used in various herbal traditions,” said Upton, the executive director of the American Herbal Pharmacopoeia (AHP). “Are alternate species adulterants, substitutions, or are they legitimately used interchangeably? This comes down to the specific action desired, the ingredient specification, and label claim.”

Stefan Gafner, PhD, chief science officer of the American Botanical Council (ABC) and technical director of Botanical Adulterants Program, noted: “The understanding of what ‘rhodiola’ means apparently differs among Western manufacturers of herbal dietary supplements and the Chinese suppliers who sell rhodiola root and rhizome, and extracts thereof. This has led to a situation in which a number of Rhodiola species are found in the supply chain.”

“If a dietary supplement product label lists Rhodiola rosea as an ingredient, it is important for manufacturers to set appropriate specifications for ingredient identity and to communicate these clearly to the suppliers,” Gafner continued. “In addition, suitable analytical test methods that are able to distinguish among Rhodiola rosea and other Rhodiola species must be in place.”

The goal of the bulletins is to summarize topics regarding botanical identity and adulteration, thus allowing quality control personnel and lab technicians in the herbal medicine, botanical ingredient, dietary supplement, cosmetic, conventional food, and other industries in which botanical ingredients are used to be aware of adulteration problems that are apparently widespread and may imply health/safety concerns.

The rhodiola bulletin is the 11th publication in the series of BABs compiled by the Botanical Adulterants Program. In August 2017, the program released a bulletin on the adulteration of tea tree oil (Melaleuca alternifolia) with undisclosed lower-cost materials, including synthetic chemicals. The bulletins and all other program publications are freely accessible to all ABC members, registered users of the ABC website, and all members of the public on the program’s website (registration required).

meer over rhodiola https://sites.google.com/site/kruidwis/kruiden-a/rhodiola-rosea-rozenwortel

maandag 9 oktober 2017

Thymian (Thymus vulgaris, Lamiaceae)

Die Gattung Thymus ist eine der artenreichsten Gattungen innerhalb der Familieder Lippenblütler. Allerdings erschwert die Formenvielfalt, gepaart mit
teilweise fließenden Übergängen zwischen verschiedenen Taxa, die Bestimmung.

Die Fassung der Arten in der Bestimmungsliteratur ist sehr uneinheitlich. Währendunsere einheimischen Thymus-Arten (‚Quendel‘, mit niederliegendem, kriechendemS pross) oft nur schwer einer definierten Art zugeordnet werden können,
ist der aus dem Mediterrangebiet stammende Thymus vulgaris (Echter Thymian, Gartenthymian) relativ leicht zu erkennen: Zwergstrauch mit 4-kantigem
Stängel, die Blätter weniger als 1cm lang und nach unten eingerollt (daher wirken
sie beinahe nadelförmig), am Blattspreitengrund sind - anders als bei Thymus zygis - keine längeren Deckhaare (‚Wimpernhaare‘) ausgebildet.

Für die Arzneidroge Thymi herba darf eben auch der auf der Iberischen Halbinsel endemische Thymus zygis (Spanischer Thymian) verwendet werden. Gärtnereien bieten verschiedenste Kultivare als Thymian an (z. B. panaschierte Blätter [d. h. Blätter mit Stellen
ohne Chlorophyll, daher weiße Flecken], nicht eingerollte Blätter), der echte Thymian
ist aber immer an seinen nadelfömigen Blättern erkennbar. Die zweilippigen Blüten
sind klein, nur wenige Millimeter lang, und weiß bis zart rosa oder blauviolett gefärbt.
Der auffälligste Inhaltsstoff des Thymian ist das ätherische Öl. Bei genauem Hinsehen
sind die Öldrüsen an den Blättern als dunkle Punkte, die in die Blattoberfläche
eingesenkt sind, erkennbar. Die Vertreter der Gattung Thymus sind bekannt für ihren
chemischen Polymorphismus. Individuen, die morphologisch nicht zu unterscheiden
sind, weisen einen deutlich unterschiedlichen Geruch auf, was auf Unterschiede in der
Zusammensetzung des ätherischen Öls hinweist.

Für die arzneiliche Anwendung muss aber eine einheitliche Qualitätsnorm definiert werden. Die Arzneidroge Thymi herba muss gemäß der Anforderungen im Europäischen Arzneibuch mindestens 1.2 Prozent ätherisches Öl beinhalten, das zumindest zu 40 Prozent aus den Komponenten Thymol und Carvacrol besteht. Bei Thymianöl wird bereits im Monographietitel auf die geforderte Zusammensetzung hingewiesen (Thymi typo thymolo aetheroleum), der Gehalt an Thymol muss im Bereich von 37 bis 55 Prozent liegen. Thymol und Carvacrol sind isomere Terpen-Phenole. Phenole sind Substanzen mit einem aromatischen Ring und zumindest einer Hydroxylgruppe am Benzolring. Weitere Komponenten des ätherischen Öls sind auch biosynthetische Vorstufen von Thymol und Carvacrol, wie etwa p-Cymen und γ-Terpinen.

Individuen mit an Zitrone erinnerndem Duft sind als arzneibuchkonforme Arzneidroge nicht akzeptabel. Die publizierten wissenschaftlichen Daten zu Wirkungen und Wirksamkeit
von Thymianöl und Thymol lassen aber vermuten, dass der hohe Stellenwert dieser Substanz in der Qualitätskontrolle historisch wegen der strukturellen Ähnlichkeit mit Phenol bedingt sein könnte. Für die Wirksamkeit von Thymian bei produktivem Husten sind wohl auch die Flavonoide in Betracht zu ziehen, da auch Thymol-freie Zubereitungen interessante pharmakologische Effekte zeigten. Da die Ergebnisse publizierter kontrollierter klinischer Studien mit Thymian als alleinigem Wirkstoff noch unzureichend sind, sind Arzneispezialitäten mit Thymian als traditionelle pflanzliche Arzneimittel am Markt. Für Kombinationen mit Primelwurzel oder Efeu ist die Evidenz der klinischen Wirksamkeit deutlich besser. Nicht übersehen darf man die verdauungsfördernde Wirkung des Thymian, weshalb er ein geschätztes Gewürz in der mediterranen Küche ist.

https://sites.google.com/site/kruidwis/kruiden-a/thymus-vulgaris
https://wetenschap.infonu.nl/scheikunde/38543-tijm-de-vele-chemische-variaties-ofwel-chemotypes.html

donderdag 28 september 2017

ADHS: Johanniskraut-, Passionsblumen- und Baldrianextrakt

Ein pflanzliches Arzneimittel im Vergleich zu Methylphenidat: Ein alternativer Weg in der zukünftigen Behandlung von ADHS? S Sommer1, K Appel2, I Trompetter1 1Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH, Gießen, Deutschland
2VivaCell Biotechnology GmbH, Denzlingen, Deutschland

Neben den typischen Merkmalen einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) treten sehr häufig komorbide Störungen auf, darunter depressive Verstimmungen bis hin zu schweren Depressionen [1, 2, 3]. Als ADHS-spezifische Medikation wird hauptsächlich Methylphenidat eingesetzt [4]. Nachteile dieser Therapie liegen in der relativ hohen Rate an Non-Respondern (ca. 30%) [2] und einem vergleichsweise hohen Nebenwirkungspotential [5], wobei die Langzeitrisiken, das Abhängigkeitspotential und die Gefahr für Wesensänderungen bisher noch nicht ausreichend untersucht wurden [5, 6]. Als wesentlicher Wirkmechanismus in der ADHS-Therapie werden zentral-nervöse Effekte durch die Wiederaufnahmehemmung (WAH) von Dopamin und Noradrenalin und die schwache Bindung an Serotonin-Transporter diskutiert [5].

Effekte in der WAH von Dopamin und Noradrenalin sind auch von einem Phytopharmakon aus Johanniskraut-, Passionsblumen- und Baldrianextrakt bekannt. Darüber hinaus erstreckt sich dessen Wirkspektrum auf weitere Neurotransmitter (Serotonin und Melatonin) und verschiedene Rezeptoren (z.B. µ-Opioid- und GABA-Rezeptoren). Der vielschichtigen Symptomatik einer ADHS könnte so mit einem komplexen Wirkspektrum begegnet werden.

In einem Testsystem aus isolierten Synaptosomen von Ratten wurden Methylphenidat (isolierter Wirkstoff) und der pflanzliche Extrakt direkt miteinander verglichen. Gemessen wurde die WAH von Dopamin und Noradrenalin. Die Ergebnisse von Methylphenidat zeigten qualitativ und quantitativ, dass sich das gewählte Modell für diese Form des Tests eignet. Das pflanzliche Pharmakon (Neurapas® balance) zeigte ebenfalls eine gute WAH, die erwartungsgemäß unter der von reinem Methylphenidat liegt. Unter Berücksichtigung der Tagesdosierungen ergeben sich jedoch vergleichbare Dosierungen/IC50-Werte. Die Daten stützen die Hypothese, dass die gewählte pflanzliche Dreierkombination auch in der ADHS-Therapie eine positive Wirkung entfalten könnte.

Literatur:
[1] Falkai P et al. Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5. Göttingen: Hogrefe; 2015
[2] Möller HJ et al. Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Stuttgart: Thieme; 2013
[3] Bundesärztekammer. Stellungnahme zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Langfassung; 2005
[4] Grobe TG et al. BARMER GEK Arztreport 2013, Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse. Band 18. Siegburg: Asgard-Verlagsservice; 2013
[5] Konrad-Bindl DS et al. Neuropsychiatr Dis Treat 2016; 12: 2635 – 2647
[6] Zentrales ADHS-Netz. Stellungnahme des zentralen adhs-netzes zu häufigen Fehlinformationen der Presse zu ADHS. 19.3.2012

Zie ook https://sites.google.com/site/kruidwis/kruiden-a/hypericum-perforatum

Wurzeln der Armoracia rusticana

Phytochemische und funktionelle Studien an Wurzeln der Armoracia rusticana
E Jimenez-Negro1, J Sendker1, B Scharf1, M Kleinwächter2, B Lipowicz2, A Hensel1
1Universität Münster, Institut für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie, Münster, Deutschland 2Repha GmbH, Langenhagen, Deutschland

Wurzeln von Meerrettich (Armoracia rusticana G.Gaertn., B.Mey. & Scherb.) werden aufgrund ihres Gehaltes an Glucosinolaten, die durch Fermentation zu den antibakteriell wirkenden Isothiocyanaten (Senfölen) umgesetzt werden, in der rationalen Phytotherapie gegen Infektionen der oberen Atemwege und des urogenitalen Systems eingesetzt.

Um zu untersuchen, ob weitere Substanzen nebst der Senföle zur antibakteriellen Wirkung beitragen, wurde ein 70%iger methanolischer Extrakt aus Meerrettichwurzeln hergestellt und säulenchromatografisch an den stationären Phasen Sephadex®LH20, Siliciumdioxid und RP18 fraktioniert. Um Senföle freizusetzen und die potentielle fermentative Umwandlung anderer Verbindungen zu ermöglichen, wurden der Extrakt und die jeweiligen Einzelfraktionen vor der Testung in verschiedenen in vitro Assays mit einem Proteinextrakt aus Meerrettichwurzeln umgesetzt. Wie erwartet, konnte ein starker antibakterieller Effekt gegen uropathogene Escherichia coli (UPEC, Stämme UTI89 und NU14) und Pseudomonas aeruginosa (Stämme ATCC 9027 und ATCC 27853) mit fermentiertem Extrakt gezeigt werden, während der nicht fermentierte Extrakt und der Extrakt, welcher zwar fermentiert wurde, aber welchem danach die flüchtigen Bestandteile entzogen wurden, inaktiv war.

Unfermentierter Extrakt zeigte jedoch eine signifikante Hemmung von etwa 50% in der Adhäsion von UPEC NU14 an T24-Blasenzellen ohne die Zellviabilität zu beeinflussen. Die phytochemische Analyse von Extrakten und Fraktionen mittels UHPLC-qTOF-ESIMS zeigte die Anwesenheit von Flavonoiden, Glucosinolaten und Phospholipiden, die bisher für die Gattung Armoracia nicht beschrieben worden sind. Insgesamt wurden auf der Grundlage dieser Daten 60 verschiedene Verbindungen identifiziert oder weitgehend charakterisiert. Die Unterschiede in den Flavonoidprofilen der Haupt- und Seitenwurzeln und des fermentierten und nicht fermentierten Extraktes wurden mittels multivariater Statistik identifiziert.

maandag 25 september 2017

Veldsalie androgeen werkzaam?

Per toeval gevonden: een artikel uit 1990, waarin farmacologen van de Saudische King Saud University vertellen dat extracten van de veldsalie in mannelijke ratten effecten hebben die doen denken aan het mannelijke geslachtshormoon testosteron. Of het erectiemedicijn sildenafil. Stoffen in de plant verhogen in ratten de seksuele interesse en vermogens.

Traditionele Arabische genezers gebruiken al eeuwen extracten van een soort veldsalie - wetenschappelijke naam: Salvia haematodes - voor de behandeling van verminderde seksuele belangstelling. Met hun dierproef, die is verschenen in de Journal of Ethnopharmacology, wilden de onderzoekers achterhalen of daarvoor wetenschappelijke grond is.

Salvia haematodes is volgens sommige plantenwetenschappers nauw verwant aan Salvia pratensis, een plant die ook in ons land voorkomt. Andere plantenwetenschappers beschouwen Salvia haematodes en Salvia pratensis zelfs als dezelfde plant.

De onderzoekers kochten op een lokale markt gedroogde wortels van Salvia haematodes, vermaalden die en mengden het poeder met alcohol. Ze roerden het mengsel 3 dagen lang en lieten de vloeistof toen verdampen bij 40 graden Celsius. Het poeder dat overbleef gaven ze oraal aan ratten, in een dosering van een halve gram per kilogram lichaamsgewicht. Een uur na toediening brachten de onderzoekers de ratten bij geslachtsrijpe vrouwtjes.

De ratten klommen vaker op de wijfjes [mount frequency] en ejaculeerden vaker vaker [ejaculation frequency]. Bovendien hadden ze minder tijd nodig om tot paring over te gaan.

De onderzoekers keken hoeveel procent van de ratten een uur tijd na de toediening een erectie kregen - en hoe vaak dat gebeurde. Vermenigvuldiging van die getallen resulteerde in de penile erection index.

De onderzoekers weten niet precies hoe de extracten van Salvia haematodes werken. Volgens hun eigen analyses zitten daarin "flavonoids, glycosides, sterols and tannins". Misschien doen die iets met dopamine, waardoor de seksuele interesse toeneemt. Misschien remmen ze serotonine. Of misschien hebben de stoffen een antioxidantwerking en stimuleren ze zo de afgifte van testosteron.

Effect of Salvia haematodes on sexual behaviour of male rats. M.W.IslamM.TariqA.M.AgeelM.S.Al-SaidA.M.Al-Yhya
The effect of an ethanolic extract of Salvia haematodes roots was studied on the sexual behaviour of male rats. In the initial experiments, male sexual responses were assessed by recording penile erection, licking and grooming of genitals and copulatory movement in absence of females. In the second set, copulatory behaviour was observed by caging males with a receptive female brought into estrus with s.c. injection of estradiol benzoate and progesterone. The frequencies of mounting and intromission and latency of the ejaculation were recorded. The results show that the extract (500 mgkg, orally) produced a significant increase in episodes of penile erection. The drug was found to enhance the orientation of males towards the female by increased anogenital investigatory behaviour and enhanced licking and grooming of the genitals. The extract also increased the ejaculation latency. These findings support the folk use of this plant as aphrodisiac and for the treatment of premature ejaculation.

https://sites.google.com/site/kruidwis/fytotherapie/afrodisiaca
https://mens-en-gezondheid.infonu.nl/seksualiteit/24957-afrodisiaca-met-potentie.html


zaterdag 23 september 2017

Rhodiola rosea

Rhodiola rosea L., also known as "golden root" or "roseroot" belongs to the plant family Crassulaceae.1 R. rosea grows primarily in dry sandy ground at high altitudes in the arctic areas of Europe and Asia.2 The plant reaches a height of 12 to 30 inches (70cm) and produces yellow blossoms. It is a perennial with a thick rhizome, fragrant when cut. The Greek physician, Dioscorides, first recorded medicinal applications of rodia riza in 77 C.E. in De Materia Medica.3 Linnaeus renamed it Rhodiola rosea, referring to the rose-like attar (fragrance) of the fresh cut rootstock.4

Maurice bij Rhodiola in de Franse Alpen
 For centuries, R. rosea has been used in the traditional medicine of Russia, Scandinavia, and other countries. Between 1725 and 1960, various medicinal applications of R. rosea appeared in the scientific literature of Sweden, Norway, France, Germany, the Soviet Union, and Iceland.2,4-12 Since 1960, more than 180 pharmacological, phytochemical, and clinical studies have been published. Although R. rosea has been extensively studied as an adaptogen with various health-promoting effects, its properties remain largely unknown in the West. In part this may be due to the fact that the bulk of research has been published in Slavic and Scandinavian languages. This review provides an introduction to some of the traditional uses of R. rosea, its phytochemistry, scientific studies exploring its diverse physiological effects, and its current and future medical applications.

Rhodiola rosea in Traditional Medicine

Jonge rozenwortels
Traditional folk medicine used R. rosea to increase physical endurance, work productivity, longevity, resistance to high altitude sickness, and to treat fatigue, depression, anemia, impotence, gastrointestinal ailments, infections, and nervous system disorders. In mountain villages of Siberia, a bouquet of roots is still given to couples prior to marriage to enhance fertility and assure the birth of healthy children.2 In Middle Asia, R. rosea tea was the most effective treatment for cold and flu during severe Asian winters. Mongolian doctors prescribed it for tuberculosis and cancer.13 For centuries, only family members knew where to harvest the wild "golden roots" and the methods of extraction.2 Siberians secretly transported the herb down ancient trails to the Caucasian Mountains where it was traded for Georgian wines, fruits, garlic, and honey. Chinese emperors sent expeditions to Siberia to bring back the "golden root" for medicinal preparations.

Linnaeus wrote of R. rosea as an astringent and for the treatment of hernia, leucorrhoea (vaginal discharge), hysteria, and headache. In 1755 R. rosea was included in the first Swedish Pharmacopoeia. Vikings used the herb to enhance their physical strength and endurance. German researchers described the benefits of R. rosea for pain, headache, scurvy, hemorrhoids, as a stimulant, and as an anti-inflammatory.

In 1961, G.V. Krylov, a Russian botanist and taxonomist in the Department of Botany at the Novosibirsk Branch of the Russian Academy of Sciences, led an expedition to the cedar taiga in the Altai Mountains of southern Siberia where he located and identified the "golden root" as Rhodiola rosea. Extracts of the R. rosea root were found to contain powerful adaptogens. Research revealed that it protected animals and humans from mental and physical stress, toxins, and cold. The quest for new medicines to treat diseases such as cancer and radiation sickness, and to enhance physical and mental performance, led to the discovery of a group of phenylpropanoids that are specific to R. rosea.

Rhodiola rosea in Modern Medicine

Since 1969, R. rosea has been included in official Russian medicine. The Pharmacological and Pharmacopoeia Committee of the Soviet Ministry of Health recommended medicinal use and industrial production of liquid R. rosea extract. In 1975, the Soviet Ministry of Health approved and registered preparation No. 75/933/14 as a medicine and tonic, allowing large-scale production under the name Rhodiola Extract Liquid, an alcohol-based extract (40 percent ethyl alcohol). Medical and pharmacological texts describe its use as a stimulant for asthenia (fatigue), for somatic and infectious illnesses, in psychiatric and neurological conditions, and in healthy individuals to relieve fatigue and to increase attention span, memory, and work productivity. The common dose is 5-10 drops 2-3 times a day, 15-30 minutes before eating for a period of 10-20 days. In psychiatric disorders with fatigue, a starting dose of 10 drops 2-3 times a day is gradually increased up to 30-40 drops for 1-2 months.

In Sweden, R. rosea was recognized as an Herbal Medicinal Product in 1985 and has been described as an antifatigue agent in the Textbook of Phytomedicine for Pharmacists.9 In the textbook of pharmacology for dispenser training in Sweden, R. rosea is mentioned as a plant with a stimulant action. Also, the Pharmaceutical Book (Lakemedelsboken 97/98) mentions R. rosea as one of the most commonly used psychostimulants in the group of officially registered herbal medicinal products.11 In Denmark, R. rosea is registered as a medical product in the category of botanical drugs. Registered preparations are extensively used in Sweden and other Scandinavian countries to increase mental work capacity during stress, as a psychostimulant, and as a general strengthener.

https://sites.google.com/site/kruidwis/kruiden-a/rhodiola-rosea-rozenwortel

vrijdag 22 september 2017

Duindoorn en omega 7-vetzuren

Wat is bijzonder aan omega 7-vetzuur? Wetenschappers geloven dat onze gevoeligste lichaamsweefsels, zoals de huid en de slijmvliezen in ons hele lichaam een grote affiniteit hebben met omega 7-vetzuren. Het probleem is dat palmitoleïnezuur (omega 7) niet in veel planten zit. Een bekende is de macadamia. Deze noot uit Australië is een van de belangrijkste bronnen van palmitoleïnezuurna na de duindoorn. Je hebt dan nog wel avocado en olijfolie, maar hierin zit relatief weinig.

De belangrijkste leverancier van omega 7-vetzuur is Hippophae rhamnoïdes, de duindoorn of sea buckthorn. Van deze plant is het fruit het belangrijkste deel dat wordt gebruikt. De duindoorn bevat meer dan 190 bioactieve stoffen, waaronder antioxidanten, vitaminen, mineralen, polyfenolen, carotenoïden, fytosterolen, niet-essentiële en essentiële vetzuren, waaronder omega 3, 6, 7 en 9. Het is slechts een van de twee planten op onze planeet die deze combinatie bevat! De duindoorn is bekend om zijn celregeneratieve, anti-inflammatoire en anti-aging-eigenschappen. Vooral vanwege zijn genezende eigenschappen bij de behandeling van huidstoornissen zoals eczeem en psoriasis. Duindoorn heeft het vermogen om de huid te beschermen en te voeden, terwijl de huidstructuur en -toon verbetert. In alle onderdelen van de duindoorn zit de belangrijke stof tocoferol, beter bekend als vitamine E. Vitamine E is meer een verzamelnaam voor een aantal tocoferolen die in voeding voorkomen, zoals alfa-, bèta-, gamma- en delta-tocoferol. Van vitamine E weten we dat het onze weefsels beschermt. De duindoorn of sea buckthorn heeft ook positieve effecten op klachten van vrouwen met betrekking tot vaginale droogheid. Het regenereert en hydrateert de huid en de slijmvliezen, waaronder ook de genitale slijmvliezen.

Zie ook https://sites.google.com/site/kruidwis/kruiden-a/hippophaea-rhamnoiedes